Zweite Tramachse bitte anders!

Eine zweite Tramachse durch Nägeligasse, Speichergasse, Bollwerk, Bahnhofplatz, Bubenbergplatz, die bisherige angebliche Bestvariante, wäre ein verkehrstechnisches und städtebauliches Unding.



Die damalige Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) von 2012 hierzu muss als unseriös bezeichnet werden.
Sie wurde 2012 wegen TRB forciert, und in aller Eile durchgedrückt.

Nicht einmal eine richtige Mitwirkung hat stattgefunden, nur ein "Anhörungs-Workshop" (am 15. Mai 2012).

Die angebliche "Bestvariante" siegte nur wegen der willkürlich starken Gewichtung der Kriterien aus Sicht von Bernmobil - die städtischen Konflikte wurden kaum gewertet.
Für eine Enlastung müsste eine zweite Tramachse entweder den Bubenbergplatz/Hirschengraben umfahren, oder aber die Kornhausbrücke. Beides ist in dieser Variante nicht der Fall.

 

Ein Zusammenhang mit Tram Bern-Ostermundigen wird heute wieder in Abrede gestellt. Damals hiess es zuerst:
Zitat aus ZMB-2TA-Flyer:
Im Zusammenhang mit den Arbeiten am Projekt «Tram Region Bern» (TRB) wurde deshalb die Planung einer zweiten Tramachse an die Hand genommen.
-> Kurzbeschrieb von Metron.

Die Behördendelegation TramRegionBern hatte nach dem Variantenentscheid vom März 2012 und nach der "Anhörung" den nächsten Planungsschritten für die zweite Tramachse zugestimmt.
Sie wurde in engen Zusammenhang mit dem 10er Tram (TRB) gestellt. Als aber die zweite Tramachse wegen wachsendem Widerstand plötzlich als Stolperstein für TRB galt, hiess es dann im Hinblick auf die Abstimmung 2014, TRB funktioniere auch ohne zweite Tramachse (-> siehe z.B. Antwort im Grossen Rat auf Vorstoss 2013) .
Nach der Abweisung in Köniz und Ostermundigen wurde aber diese Planung sistiert.
Behördendelegation stimmt Fortsetzung der Planung zu, sie hält auch an der Priorität des Vorhabens als B-Projekt im Agglomerationsprogramm fest, da die zweite Tramachse ein unverzichtbares Kernelement bei der Weiterentwicklung des ÖV-Systems in der Region Bern sei.  (-> Quelle)

 

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