Warum genau jetzt über genau das abstimmen?


Politisch gewollt

Tatsache ist:
Es gibt keinen technischen, verkehrlichen, finanzpolitischen oder sonstigen sachlichen Grund, genau jetzt über genau diese angeblich einzige Lösung abzustimmen. Denn gebaut würde noch lange nicht, und vielleicht auch nicht das dereinst vermeintlich Beschlossene.

Die frühe Abstimmung ist nur politisch gewollt, weil das Projekt noch unter Regierungsrätin Barbara Egger ans Trockene gebracht werden soll.
Auch für Tiefbauvorsteherin Ursula Wyss ist das Projekt politisch bedeutsam, und sie ist erst noch Verwaltungsratspräsidentin von Bernmobil.

Das "neue" Projekt ist auf Stadtberner Gemeindegebiet exakt das alte von TRB. Mit den gleichen Mängeln wie damals, die man schon 2014 unter dem Zeitdruck der Abstimmung nicht mehr beheben konnte.
Wegen der unfertigen Planung Rüti und Bahnhof Ostermundigen könnte erst 2022 gebaut werden, Betrieb frühestens ab 2027. Und Bern wollte nichts am Projekt ändern.
Wenn Bern also glaubt, mit "ja" etwas Schlaues zu beschliessen, beschliesst es nur, 5 Jahre lang nichts zu tun. Und müsste vielleicht nochmals abstimmen (über Projektänderungen oder Mehrkosten, oder beides).

 

Gestorben und auferstanden

Nach dem Nein 2014 hiess es sogar von Barbara Egger, das Tram nach Köniz und Ostermundigen sei "gestorben" (-> BZ-Interview mit Barbara Egger vor 3 Jahren). Aber ein "Piips" von Ostermundigen (Initiative "Verkehr optimieren") genügte, um die Maschinerie neu anzutreten, und das Projekt wieder aufzugleisen.

 

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